Korrekte Ausrichtung von Nadelventilen in Probenahmebaugruppen

Da industrielle Produktionsprozesse zunehmend komplexer werden, steigen auch die Anforderungen an die Probenanalyse, wobei dem sicheren Probenahmeverfahren eine immer größere Bedeutung zukommt. Infolgedessen haben sich Probenahmesysteme von einfachen, rudimentären Methoden hin zu sicheren und zuverlässigen Grab-Sampling-Techniken weiterentwickelt. FITOK-Probenahmesysteme werden je nach Probenbehälter in zwei Typen unterteilt: Flaschenkonfiguration und Zylinderkonfiguration. Probenahmesysteme mit Flaschenkonfiguration entnehmen Proben in Behälter unter Normaldruck, während Systeme mit Zylinderkonfiguration Proben in Behälter unter Prozessdruck entnehmen. Probenahmebaugruppen sind ein entscheidender Bestandteil von Probenahmesystemen mit Zylinderkonfiguration. Sie sind für die Probenahme von verflüssigten Gasen, Flüssigkeiten und Gasen ausgelegt, die durch hohe Temperatur, hohen Druck, Korrosivität, Toxizität, hohe Flüchtigkeit und Umweltgefährdung gekennzeichnet sind. Sie werden in verschiedenen Bereichen wie Chemie, Erdöl, Pharmazie und Umweltschutz breit eingesetzt.

 

FITOK Sampling Systems

 

Am besten geeignete Ausrichtung für die Montage von Nadelventilen in Probenahmebaugruppen

 

 

Probenahmebaugruppen bestehen hauptsächlich aus Probenzylindern, Nadelventilen und Schnellkupplungen. Sie können individuell an die spezifischen Anforderungen der Kunden angepasst werden. Nadelventile werden in der Regel an beiden Enden des Probenzylinders installiert, um den Ein- und Ausfluss des Mediums in den Zylinder zu steuern. Üblicherweise werden Nadelventile so installiert, dass der Eingang mit dem Zylinder und der Ausgang mit einer Schnellkupplung verbunden ist (d. h. der Durchflusspfeil zeigt vom Zylinder weg). Daher fragen sich manche, warum Nadelventile in einer Richtung vom Zylinder weg (angezeigt durch den Durchflusspfeil) installiert werden, anstatt zum Zylinder hin oder in eine andere Richtung.

 

The Assembly Structure of the FITOK Sample Cylinder

Der Aufbau von FITOK-Probenahmebaugruppen

 

Bevor wir diese Frage beantworten, lassen Sie uns zunächst die Grundstruktur eines Nadelventils verstehen. Der Flüssigkeitsfluss wird durch das Öffnen und Schließen zwischen der Spitze der Spindel und dem Ventilsitz gesteuert, wobei Spitze und Spindel durch Drehen des Griffs auf- und absteigen. In diesem Prozess ist die Stelle mit dem höchsten Risiko für Flüssigkeitsleckagen die Spindeldichtung. Daher werden zwischen Spindel und Griff Strukturen wie Unterlegscheibe, O-Ring, Stützring und Packungsbolzen installiert, um eine maximale Dichtwirkung zu erzielen. Selbst mit diesen Maßnahmen besteht jedoch, wenn sich das Ventil im geschlossenen Zustand befindet, im Vergleich zum Einlassbereich weiterhin eine höhere Wahrscheinlichkeit für Leckagen im Bereich der Spindelverbindung (d. h. im Auslassbereich). Wenn Druck auf der Unterseite des Sitzes (Einlassbereich) wirkt, sind Ventile in der Regel am effektivsten darin, Druck zu halten und gleichzeitig Spindelleckagen zu minimieren.

 

The Structure of FITOK ND Series Needle Valves

Der Aufbau der FITOK-ND-Serie-Nadelventile

 

Kehren wir nun zur ursprünglichen Frage zurück: Warum zeigt die Einbaurichtung eines Nadelventils (der Durchflusspfeil) vom Zylinder weg? Zunächst müssen wir verstehen, dass die Hauptfunktion einer Probenahmebaugruppe darin besteht, die entnommenen Proben sicher und ohne Leckagen ins Labor zu transportieren, wobei die Zylinderventile nach der Probenahme geschlossen bleiben. Mit anderen Worten: Probenahmebaugruppen sollen das Medium unter einem bestimmten Druck zur Beförderung speichern. Daher muss das mit dem Zylinder verbundene Nadelventil eine hervorragende Dichtleistung aufweisen, um sicherzustellen, dass das Medium im Inneren nicht austritt. Aus dem zuvor erläuterten grundlegenden Aufbau eines Nadelventils wissen wir, dass im geschlossenen Zustand die Dichtleistung im Einlassbereich am besten ist. Folglich wird für eine optimale Montage empfohlen, den Einlass mit dem Zylinder zu verbinden, wobei der Durchflusspfeil vom Zylinder weg zeigt.

 

FITOK-Probenahmesysteme und Probenahmebaugruppen

 

 

FITOK verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Probenahmesystemen. Wir bieten eine große Auswahl an Serien und Modellen sowie kundenspezifische Designs, die auf die Anforderungen der Kunden und die jeweiligen Einsatzbedingungen zugeschnitten sind, um den Kundenbedürfnissen bestmöglich gerecht zu werden.

 

Hauptmerkmale der FITOK-Probenahmesysteme

 

  • Mit umfassender Erfahrung in Probenahmesystemen bieten wir maßgeschneiderte Designs, die auf die Anforderungen der Kunden und die tatsächlichen Einsatzbedingungen abgestimmt sind, sowie Komplettlösungen einschließlich Systemdesign, Montage, Schulung, Vor-Ort-Service und Ersatzteilversorgung.
  • Wichtige Komponenten wie Probenzylinder, Nadelventile, Schnellkupplungen, Verschraubungen, Schläuche, Rohre und Kühler werden alle im FITOK-Werk gefertigt und geprüft. Hervorragende Produktqualität gewährleistet zuverlässige und sichere Probenahmesysteme.
  • Durch ausreichende Lagerbestände an Rohmaterialien und Fertigprodukten gewährleistet FITOK eine zügige Lieferung.
  • Materialoptionen umfassen 316L-Edelstahl, 2507-Superduplexstahl, Hastelloy und Inconel usw. Werkstoffe nach NACE MR0175-Standard sind für sour service erhältlich.
  • Das Schweißverfahren (WPS/QPR/WQT) wurde von Lloyd's Register zugelassen.
  • Die in FITOK-Probenahmesystemen eingesetzten Verschraubungen, wie z. B. Rohrverschraubungen der Serie 6D, haben alle Standard- und Zusatztests gemäß ASTM F1387 bestanden.
  • FITOK-Probenzylinder werden gemäß den Vorschriften 49 CFR des US-Verkehrsministeriums entworfen und hergestellt und bieten dadurch hervorragende Sicherheit, Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer. Auch TPED- und DOT-Zylinder sind erhältlich; Werksprüfberichte werden für das komplette Probenahmesystem bereitgestellt.
  • Innen sandgestrahlte Zylinder verfügen über glatte Innenflächen, wodurch Rückstände von Verunreinigungen reduziert und die Reinigung erleichtert wird.
  • SilcoNert® 2000 (Sulfinert®) beschichtete Zylinder sind verfügbar. Sie bieten eine stabile Passivierungsschicht, die ppb-Konzentrationen von Schwefelverbindungen und Quecksilber in Erdölproben über längere Zeiträume widersteht.

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